Für Handwerk & kleine Unternehmen

Websites für
Handwerksbetriebe

Die meisten Handwerker-Websites sehen ordentlich aus und bringen trotzdem keine Anfragen. Das liegt fast nie am Design – sondern an drei Dingen, die niemand prüft.

Warum Handwerker-Websites keine Anfragen bringen

Ein Handwerksbetrieb bekommt Aufträge über Empfehlungen. Das funktioniert – bis der Kalender im Winter Lücken hat, ein Großkunde wegbricht oder der Betrieb wachsen soll. Dann soll plötzlich die Website liefern. Und tut es nicht.

Der übliche Reflex ist dann: Die Website sieht zu alt aus, wir brauchen was Modernes. Manchmal stimmt das. Häufiger liegt es an etwas anderem – und das lässt sich in zwanzig Minuten prüfen, bevor überhaupt Geld ausgegeben wird.

1. Der Weg zum Anruf ist unterbrochen

Handwerkskunden rufen an. Sie schreiben keine E-Mails und füllen ungern Formulare aus. Wer einen Wasserschaden hat oder eine Terrasse plant, will eine Stimme hören. Trotzdem findet sich die Telefonnummer auf vielen Betriebs-Websites erst nach zweimal Scrollen, im Fußbereich, als reiner Text – auf dem Handy nicht antippbar.

Prüfen Sie es an Ihrer eigenen Seite: Handy rausholen, Startseite öffnen, nicht scrollen. Sehen Sie eine Telefonnummer? Startet ein Tippen darauf den Anruf? Wenn nicht, ist das der teuerste Fehler auf Ihrer Website – und der am schnellsten behobene.

Das klingt banal, kommt in der Praxis aber ständig vor – gerade bei Seiten, die sonst einen sauberen Eindruck machen. Eine technisch einwandfreie Website mit einer Telefonnummer, die niemanden erreicht, bringt exakt null Anfragen. Und weil niemand reklamiert, dass er nicht durchgekommen ist, fällt es oft monatelang nicht auf.

2. Niemand findet die Seite, weil sie für die falschen Orte gebaut ist

Viele Betriebs-Websites nennen den Firmensitz und sonst nichts. Kunden suchen aber nicht nach Firmensitzen, sondern nach „Dachdecker in meiner Stadt". Wer im Umkreis von 40 Kilometern arbeitet, aber nur einen Ort auf der Seite stehen hat, ist für 90 Prozent seines Einzugsgebiets unsichtbar.

3. Das Google-Unternehmensprofil ist wichtiger als die Website

Bei der Suche nach lokalen Handwerkern erscheint zuerst die Kartenansicht mit drei Betrieben, Bewertungen und Anrufen-Button – erst darunter die normalen Suchergebnisse. Ein gepflegtes Profil mit echten Bewertungen bringt einem Handwerksbetrieb erfahrungsgemäß mehr Anfragen als die Website selbst.

Das Unangenehme daran: Dieses Profil ist kostenlos. Man muss es nur ernst nehmen. Wer 3.000 Euro in eine Website steckt und das Profil leer lässt, hat an der falschen Stelle investiert.

Was eine Handwerker-Website
wirklich braucht

Keine Spielereien. Diese sechs Dinge entscheiden darüber, ob aus einem Besucher eine Anfrage wird.

  • Telefonnummer sichtbar ohne Scrollen – auf jeder Seite, auf dem Handy als antippbarer Anruf-Button. Das ist der Hauptweg, nicht die Ausnahme.
  • Echte Bilder abgeschlossener Arbeiten – keine gekauften Stockfotos von lächelnden Models mit Bauhelm. Kunden erkennen den Unterschied sofort, und die eigene Arbeit verkauft besser als jedes Symbolbild.
  • Klare Leistungen in Kundensprache – „Terrassen aus Holz und Naturstein", nicht „ganzheitliche Außenanlagengestaltung".
  • Einsatzgebiet benennen – alle Orte, in denen Sie tatsächlich arbeiten, nicht nur der Firmensitz.
  • Kurzes Formular mit Telefonfeld – Name, Telefon, worum es geht. Wer zehn Felder abfragt, bekommt keine Anfragen. Und ohne Rückrufnummer ist eine Anfrage für einen Handwerker halb wertlos.
  • Ladezeit auf dem Handy – Handwerkskunden suchen unterwegs, oft mit schlechtem Empfang. Wer drei Sekunden auf ein Hintergrundvideo wartet, ist weg.

Praxisbeispiel: LM Services

LM Services ist ein Handwerksbetrieb aus Werdau in Sachsen – Umzüge, Terrassenbau, Grundstückspflege, Entsorgung. Die alte Website lief über einen Baukasten und war technisch am Ende: langsam, austauschbar, für Google schlecht aufgestellt.

Die Seite wurde komplett neu gebaut. Eigene Entwicklung statt Baukasten, deutlich schneller, sauber strukturiert, Einsatzgebiete statt nur Firmensitz. Der SEO-Wert stieg im Audit von 39 auf 79 von 100 Punkten.

Genauso wichtig wie der Neubau war das, was danach kam: Kontaktwege prüfen, Sichtbarkeit bei Google einrichten, das Unternehmensprofil schärfen. Ein Relaunch allein bringt keine Anfragen – er schafft nur die Voraussetzung dafür.

Deshalb steht bei jedem Projekt am Ende ein Durchlauf, der nichts mit Technik zu tun hat: Nummer anrufen, Formular abschicken, prüfen ob die Mail wirklich im Postfach landet. Auf einem echten Handy, nicht im Entwicklerbrowser.

Mehr zu diesem Projekt →

Was kostet das
für einen Handwerksbetrieb?

Für einen typischen Handwerksbetrieb mit fünf bis sieben Seiten liegt eine individuell entwickelte Website bei 1.500 – 3.500 €. Der Einstieg für eine kompakte, professionelle Seite liegt bei etwa 1.200 €.

Was den Preis bewegt, sind Seitenanzahl, Fotobedarf und Funktionen – nicht die Optik. Eine ausführliche Aufschlüsselung inklusive laufender Kosten steht auf der Seite zu Website-Kosten.

Wenn Sie noch überlegen, ob ein Baukasten reicht: Das ist eine berechtigte Frage und die Antwort lautet nicht immer „nein". Die ehrliche Gegenüberstellung hilft bei der Einschätzung.

Häufige Fragen
aus dem Handwerk

Lohnt sich eine Website, wenn ich ohnehin über Empfehlungen ausgelastet bin?
Solange die Auslastung stimmt, ist der Druck gering – das ist genau der richtige Zeitpunkt. Eine Website entfaltet ihre Wirkung erst nach Monaten. Wer erst baut, wenn der Kalender leer ist, wartet zu lange. Dazu kommt: Auch empfohlene Kunden schauen vorher nach, wen sie da ins Haus holen.
Ich habe keine guten Fotos von meinen Arbeiten. Ist das ein Problem?
Es ist die häufigste Hürde – und lösbar. Handyfotos von abgeschlossenen Projekten sind besser als jedes Stockfoto, wenn sie ordentlich ausgewählt und aufbereitet werden. Für wichtige Referenzen lohnen sich professionelle Aufnahmen. Ab jetzt gilt: Bei jedem Auftrag vorher und nachher ein Bild machen. Nach einem halben Jahr haben Sie ein Portfolio.
Brauche ich eine Website oder reicht das Google-Unternehmensprofil?
Ehrliche Antwort: Wenn Sie sich nur für eines entscheiden können, fangen Sie mit dem Google-Profil an – es ist kostenlos und wirkt schneller. Die Website ist der zweite Schritt: Sie ist der Ort, an dem Interessenten Ihre Arbeit sehen und Vertrauen fassen, und sie gehört Ihnen. Das Profil gehört Google.
Wie lange dauert so ein Projekt?
Für eine Handwerker-Website mit fünf bis sieben Seiten typischerweise zwei bis vier Wochen. Der längste Posten sind meist nicht Design oder Technik, sondern Fotos und Texte – also das, was aus Ihrem Betrieb kommt.
Was passiert, wenn ich später selbst etwas ändern will?
Kleinere Änderungen wie neue Referenzbilder oder geänderte Öffnungszeiten übernehme ich im Rahmen der Betreuung ab 95 €/Monat, monatlich kündbar. Wer lieber selbst pflegt, bekommt eine Einweisung. Der Code gehört nach Projektabschluss Ihnen – Sie sind an niemanden gebunden.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Oberpfalz?
Ja. Der Referenzbetrieb LM Services sitzt in Sachsen. Der Hauptteil der Arbeit findet digital statt – Abstimmung per Telefon und Videocall funktioniert problemlos. Vor-Ort-Termine sind in der Region rund um Oberviechtach möglich, aber kein Muss.

Erstgespräch, kostenlos

Wenn Sie einen Handwerksbetrieb führen und unsicher sind, ob Ihre Website etwas taugt: Schreiben Sie mir. Ich schaue sie mir an und sage Ihnen ehrlich, woran es liegt – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie keine neue Website brauchen, sondern nur drei Kleinigkeiten geändert werden müssen.

Gespräch anfragen →
Oder direkt: info@montera-systems.de